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Doku • AKW Saporischschja 2024

AKW Saporischschja 1260x630

Quelle: 
Bearbeitung des Bilds: Ralf1969, Kernkraftwerk Saporischschja, Wikipedia, 10.07.2009, https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Saporischschja#/media/Datei:Kernkraftwerk_Saporischschja.JPG.

Quelle unten: 
Bearbeitung der Karte von Zaiar, Каскад днепровских ГЭС и водохранилищ [Die Kaskade von Dnjepr-Wasserkraftwerken und Stauseen], russischsprachige Karte auf der ukrainischen Website von Wikipedia, 11.3.2015, Dnipro reservoir – Днепровский каскад ГЭС — Википедия (wikipedia.org). Übersetzung der Legende und Ergänzungen in lila/roter Schrift: S.Riedel.

habilitierte Politikwissenschaftlerin, Slavistin und Islamwissenschaftlerin (Vita), Gründerin/Herausgeberin der wissenschaftlichen Online-Zeitschrift: FPK/CPI:

Die hier zitierten ukrainische, russischen, englischen u.a. Texte wurden nach eigenem Ermessen übersetzt, d.h. sie wurden nicht vom Urheber authentifiziert. Die bibliographischen Angaben haben einen direkten Link mit der jeweiligen zitierten Quelle und sind somit überprüfbar.

Berlin, Deutschland

Anmerkung:
Die Karte rechts zeigt die geographische Lage des AKW Saporischchja am Ufer des Dnipro. Es liegt ca. 50 km südwestlich vom Wasserkraftwerk Dnipro (vgl. Doku auf dieser Website), das am 22.3.2024 von russischen Streitkräften bombardiert wurde. Ca. 80 km flußabwärts des Dnipro liegt der Kachowka-Staudamm (vgl. Doku auf dieser Website), der am 6.6.2023 zerstört wurde. In diesem Fall beschuldigen sich Russland und die Ukraine gegenseitig der Täterschaft.

Dnipro reservoir 1260 x 630 de

Russische Föderation, Region Saporozhskaja:  AKW Saporozhskaja: https://znpp.ru/

Telegrammkanal der Verwaltung des AKW Saporischschja: https://t.me/znppofficial/

RIA NOVOSTI:  https://ria.ru/organization_Zaporozhskaja_AEHS/

SNRIU – Atomaufsichtsbehörde der Ukraine: https://snriu.gov.ua

ENERGOATOM, Staatliches Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie: https://www.energoatom.com.ua/index.html [die Website wurde erneuert; die alte Website ist zugänglich unter: https://old.energoatom.com.ua/news-links.html]

IAEA – Internationale Atomaufsichtsbehörde: https://www.iaea.org/

UN-SICHERHEITSRAT – Presse: https://press.un.org/en/content/security-council

Anmerkung: Die markierten Textstellen in den zitierten Quellen sind eigene Hervorhebungen.

Anmerkung: Seitdem die USA Anfang 2024 beschlossen haben, ihre Militärhilfen an die Ukraine einzufrieren, rückt Deutschland auf Platz Eins der Unterstützerstaaten vor (ifw.kiel.de, 16.2.2024). Im Gegensatz zu den USA, deren führende Energieunternehmen bereits langjährige Verträge mit der Ukraine geschlossen haben (siehe unten), ist Deutschland nur der Geldgeber für einen Krieg, den die Ukraine und das NATO-Bündnis gegen Russland militärisch nicht gewinnen kann. 

Aus dem Verteidigungskrieg ist längst ein Angriffskrieg zur Rückeroberung verlorener Gebiete geworden. Seit März 2024 verlagern sich die Kämpfe in angrenzende russische Gebiete, wodurch neben dem ukrainischen AKW Saporischschja nun auch die russischen AKWs in Kursk und Smolensk ins Visier gezielter Luftschläge geraten. Die Spirale einer nuklearen Eskalation dreht sich immer weiter. Unabhängig davon, wer den Krieg begonnen hat, stehen AKWs unter dem Schutz des Völkerrechts. Auch im Verteidigungsfall dürfen sie nicht militärisch bedroht und schon gar nicht zurückerobert werden.

Diese Dokumentation beschränkt sich auf die Ereignisse um das AKW Saporischschja, das ukrainische Streitkräfte seit Juli 2022 gewaltsam wieder unter ihre Kontrolle bringen wollen, mit Wissen und Unterstützung der NATO-Mitglieder. So wird im Falle eines Nuklearunfalls auch Deutschland zur Verantwortung für Folgeschäden einer radiologischen Kontamination gezogen. Über diese Risiken werden die Bürger in völliger Unwissenheit gehalten. Dieser Beitrag möchte u.a. darüber aufklären:

1. Während Deutschland in Jahre 2023 den letzten AKW-Reaktor vom Netz genommen hat, unterstützt die derzeitige Bundesregierung den energiepolitischen Kurs der Ukraine: Sie will zu einem weltweit führenden Produzenten von Atomstrom werden. Davon profitieren an erster Stelle US-amerikanische und kanadische Energieunternehmen. Deutschland stellt nur die Kredite zur Verfügung, die es je nach Ausgang des Kriegs nicht zurückbekommt. 

2. Deutschland hat seine Ukraine-Hilfen an keinerlei Konditionalitäten geknüpft, etwa an die Bereitschaft für Friedensverhandlungen. Sie sind ein Blankoscheck für Kiews militärische Offensive zur Rückeroberung der Krim (seit 2014 von Russland okkupiert) und der vier ukrainischen Regionen (okkupiert seit 2022). Aus der anfänglichen Verteidigung ist längst ein Angriffskrieg gegen die Atommacht Russland geworden.

3. Die nukleare Dimension des Ukraine-Kriegs zeigt sich im Stellungskrieg um das ukrainische AKW Saporisischja von Beginn an. Nach ersten Anschlägen Kiews (zwischen Juli und September 2022, vgl. unten 27.8.2022) und dem Stillhalten der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA annektierte Moskau kurzerhand die Region Saporischschja. Seitdem hat Russland wiederholt angekündigt, dass es einen durch Granaten ausgelösten Atomunfall mit einem Atomschlag beantworten werde (tass.ru, 13.3.2024, siehe unten).

4. Dadurch bekommt die Debatte um eine Lieferung von TAURUS-Raketen eine andere Bedeutung. Es sind Angriffswaffen mit einer Reichweite von 500 Kilometern, die Ziele in Russland ansteuern können. Damit wächst die Gefahr eines atomaren Schlagabtauschs. An den Vorbereitungen wäre Deutschland unmittelbar beteiligt. Es würde ein drittes Mal innerhalb eines Jahrhunderts einen Weltkrieg auslösen und den Vertrag zur Wiedervereinigung (Zwei-plus-Vier-Vertrag, 1990, vgl. Riedel 2024/1) verletzen. Deutschland setzt damit seine Souveränität aufs Spiel.

5. Die deutschen Bürger werden über diese Risiken und den Preis einer konditionslosen „Solidarität“ mit der Ukraine in völliger Unwissenheit gehalten. Es ist Zeit, dass darüber öffentlich diskutiert wird. Diese Dokumentation möchte zur Aufklärung beitragen. Denn für eine Fortsetzung der Eskalationspolitik gibt es keine rationalen Gründe, sondern nur partielle Interessen unverantwortlicher „Eliten“. Umso mehr ist es Zeit für Friedensverhandlungen. Jede Seite sollte zu Kompromissen bereit sein, um den drohenden atomaren Schlagabtausch zu verhindern.

RIA Novosti, russisches Nachrichtenportal, Moskau

„Украина попыталась обвинить Россию в атаках на ЗАЭС, рассказал Ульянов. Ульянов: Украина на сессии МАГАТЭ по ЗАЭС пыталась перевести стрелки на Россию [Ukraine versucht, Russland für Angriffe auf ZNPP verantwortlich zu machen, so Uljanow. Uljanow: Die Ukraine versuchte auf der IAEA-Sitzung zum AKW Saporischschja, den Spieß gegen Russland umzudrehen], 12.04.2024

https://ria.ru/20240412/ulyanov-1939478885.html

„Die Ukraine versuchte am Donnerstag bei einer außerordentlichen Sitzung des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) über das Kernkraftwerk Saporischschja, die Schuld von sich auf Moskau abzuwälzen, indem sie die Angriffe als «russische Operation unter falscher Flagge» bezeichnete, was nicht überzeugend klang, sagte Michail Uljanow, Russlands Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien, gegenüber Reportern. […]

Gleichzeitig erklärte er, dass die westlichen Länder nicht bereit seien, das Vorgehen Kiews zu verurteilen. Auch die IAEA selbst, fügte Uljanow hinzu, vermeide es, die Schuldigen für die Angriffe auf die Anlage beim Namen zu nennen.

«Die Ukrainer sind so etwas wie ‹unantastbar›. Es ist nicht üblich, schlecht über die Ukrainer zu sprechen, weil sie, wie sie sagen, Opfer sind. Es wurde eine solche Atmosphäre geschaffen, die die ukrainische Seite in der Tat zu rücksichtslosen Handlungen ermutigt, wie bei diesen Angriffen», sagte Uljanow.
Er äußerte die Hoffnung, dass das Ergebnis der außerordentlichen Sitzung [der IAEA, Internationale Atomenergiebehörde] die Einstellung der Angriffe auf das Atomkraftwerk sein werde.“  [vgl. nachfolgend:]

11.04.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 222 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 11.04.2024

https://www.iaea.org/newscenter/statements/iaea-director-generals-introductory-statement-to-the-board-of-governors-11-04-2024

„Am Sonntag [7.4.2024] markierten direkte Angriffe auf das Kernkraftwerk Saporischschja eine erhebliche Eskalation der nuklearen Sicherheitsgefahren in der Ukraine und erhöhten das Risiko eines nuklearen Unfalls erheblich.

Wir treffen uns heute, und ich werde nächste Woche mit dem UN-Sicherheitsrat zusammentreffen, weil es von größter Bedeutung ist, sicherzustellen, dass diese rücksichtslosen Angriffe nicht den Beginn einer neuen und äußerst gefährlichen Front des Krieges markieren. […]

Einer dieser Angriffe endete mit einem direkten Treffer auf der Reaktorkuppel von Block 6. Obwohl die Beschädigung der Struktur die nukleare Sicherheit nicht beeinträchtigt hat, handelt es sich um einen schwerwiegenden Vorfall, bei dem die Angriffe auf das primäre Sicherheitsbehältnis des Kernkraftwerks eine deutliche Erhöhung des Risikos für die nukleare Sicherheit darstellen. Die beiden anderen Anschläge ereigneten sich in unmittelbarer Nähe der wichtigsten Reaktorgebäude und forderten mindestens ein Opfer. Am Dienstag wurden ein weiterer Drohnenangriff und Gewehrfeuer gemeldet, ein unheilvoller Hinweis auf die offensichtliche Bereitschaft, diese Angriffe fortzusetzen, trotz der ernsten Gefahren, die sie für die nukleare Sicherheit darstellen. Die Streiks müssen aufhören..“

10.04.2024

RIA Novosti, russisches Nachrichtenportal, Moskau

„ВСУ увеличили атаки дронов на Энергодар и ЗАЭС
Мэр Энергодара: ВСУ в последнее время существенно увеличили атаки дронов на ЗАЭС
[Die ukrainischen Streitkräfte haben die Drohnenangriffe auf Energodar und das Kernkraftwerk verstärkt. Bürgermeister von Energodar: Die ukrainischen Streitkräfte haben die Drohnenangriffe auf das Kernkraftwerk in letzter Zeit deutlich erhöht], 10.04.2024

https://ria.ru/20240410/ataki-1939189666.html

„«“Leider muss ich feststellen, dass in letzter Zeit die Aktivität von Drohnen nicht nur über der Stadt [Energodar], sondern auch über dem Atomkraftwerk [Saporischschja] deutlich zugenommen hat. Fast jeden Tag werden Angriffe auf dem angrenzenden Territorium der Stadt und direkt auf das Atomkraftwerk selbst durchgeführt, was nur Anlass zur Sorge geben muss», sagte [Bürgermeister] Senovoz gegenüber Reportern.“

09.04.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 221 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 09.04.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-221-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

„«Der heute gemeldete Vorfall – obwohl außerhalb des Geländes – ist eine bedrohliche Entwicklung, da er auf eine offensichtliche Bereitschaft hindeutet, diese Angriffe fortzusetzen, trotz der ernsten Gefahren, die sie für die nukleare Sicherheit darstellen, und unserer wiederholten Aufrufe zur militärischen Zurückhaltung. Wer auch immer dahinter steckt, er spielt mit dem Feuer. Ein Atomkraftwerk anzugreifen ist extrem unverantwortlich und gefährlich und muss aufhören», sagte Generaldirektor Grossi.

Die Drohnenangriffe vom Sonntag [07.04.2024] signalisierten eine ernsthafte neue Bedrohung für die Anlagensicherheit, da es das erste Mal seit November 2022 war, dass das ZNPP [AKW Saporischschja] direkt Ziel einer militärischen Aktion war. Es war auch der erste klare Verstoß gegen die fünf konkreten Prinzipien zum Schutz der Anlage, die Generaldirektor Grossi im Mai letzten Jahres im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen aufgestellt hatte. […]

Angesichts der schweren Verschlechterung der Lage in den letzten Tagen sagte Generaldirektor Grossi, er plane, den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen nächste Woche über die Situation zu informieren. Es wird das siebte Mal sein, dass er in etwas mehr als zwei Jahren vor dem 15-köpfigen Gremium über die Lage in der Ukraine spricht.“

09.04.2024

RIA Novosti, russisches Nachrichtenportal, Moskau

„Директор ЗАЭС об обстрелах ВСУ: мы находимся в шаге от ядерной катастрофы [ZNPP-Direktor über den Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte: Wir sind nur noch einen Schritt von einer nuklearen Katastrophe entfernt], 09.04.2024

https://ria.ru/20240409/zaes-1938953609.html

„Direktor des AKW Saporischschja Jurij Tschernitschuk erklärte, dass der ukrainische Beschuss eine «direkte Bedrohung für die Sicherheit des Kraftwerks»darstelle, und forderte ein Ende des Beschusses.

«In den letzten fünf Tagen, beginnend mit dem 5. April dieses Jahres, war das AKW Saporischschja einem beispiellosen Angriff durch Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Es wurde eine direkte Bedrohung für die Sicherheit der Anlage geschaffen. Wir sind nur einen Schritt von einer möglichen nuklearen Katastrophe entfernt“, sagte Tschernitschuk, das entsprechende Video wurde auf dem Telegram-Kanal der Iswestija veröffentlicht.“

09.04.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Кремль посилює фейки про атаки на ЗАЕС [Der Kreml verschärft die Verbreitung von Falschmeldungen über Angriffe auf das AKW Saporischschja], 09.04.2024

https://old.energoatom.com.ua/o-0904241.html

„In jüngster Zeit hat Russland seine eigene Propaganda auf eine neue Ebene gehoben. Es manipuliert die Meinung der IAEA und der internationalen Gemeinschaft und versucht, die Ukraine der Verletzung der nuklearen Sicherheit im Kernkraftwerk Saporischschja zu beschuldigen, das die Russen mit Waffen erobert haben.

Die Falschmeldungen des Kremls über angebliche Drohnenangriffe der Ukraine sind nichts anderes als der Versuch, die eigenen Absichten zu verschleiern, einen Terroranschlag zu verüben oder schwere Unfälle zu vertuschen, die sich bereits auf der Station ereignet haben.“

07.04.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 220 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 07.04.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-220-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

Drohnenangriffe trafen heute das Gelände des ukrainischen AKWs Saporischschja (ZNPP) in einem schweren Zwischenfall, der die nukleare Sicherheit gefährdet, sagte Generaldirektor Rafael Mariano Grossi von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). […]

Das IAEA-Team berichtete, dass es an dieser und zwei weiteren Einschlagsstellen an diesem Ort Überreste von Drohnen beobachtet habe. In einem von ihnen, vor einem Labor, sahen sie Blutflecken neben einem beschädigten Militärlogistikfahrzeug, die auf mindestens ein Opfer hindeuteten.

Die Experten berichteten, dass sie den ganzen Tag über Explosionen und Gewehrfeuer auf dem Gelände gehört hätten. Darüber hinaus hörte das IAEA-Team mehrere Schüsse von Artilleriefeuer aus der Nähe des Kraftwerks. […]

Nachdem sie vom ZNPP Informationen über die Drohnenangriffe erhalten hatten, begaben sich die vor Ort stationierten IAEA-Experten zu drei betroffenen Orten. Sie waren in der Lage, die physischen Auswirkungen der Drohnendetonationen zu bestätigen, unter anderem in einem der sechs Reaktorgebäude des Geländes, in dem offenbar Überwachungs- und Kommunikationsgeräte angegriffen wurden. Während sie sich auf dem Dach des Reaktors, Block 6, befanden, griffen russische Truppen eine Drohne an, die sich anscheinend näherte. Es folgte eine Explosion in der Nähe des Reaktorgebäudes. […]

«Obwohl die Schäden an Block 6 die nukleare Sicherheit nicht beeinträchtigt haben, war dies ein schwerwiegender Vorfall, der das Potenzial hatte, die Integrität des Sicherheitssystems des Reaktors zu untergraben», sagte Generaldirektor Grossi.“

07.04.2024

RADIO SPUTNIK, Moskau:     

„Миссия МАГАТЭ зафиксировала три попадания в оболочку реактора на ЗАЭС [Die IAEA-Mission verzeichnete drei Treffer in die Reaktorhülle des Kernkraftwerks], 07.04.2024

https://radiosputnik.ru/20240408/magate-1938487755.html

„Die Mission der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verzeichnete mindestens drei direkte Treffer in den Reaktor des Kernkraftwerks Saporischschja, sagte der Generaldirektor der Organisation, Rafael Grossi. […]

Die IAEA-Mission meldete kleinere Schäden am sechsten Kraftwerksblock des Kraftwerks.“

05.04.2024

ЗАЭС. Официально, AKW Saporischschja Offiziell, Pressedienst des AKW, Telegram-Kanal, 05.04.2024

https://t.me/znppofficial/977

„Vor kurzem flogen die Kampfdrohnen der AFU im Bereich des KKW Saporischschja.

Insbesondere gab es heute ständigeAngriffe in den Bereichen des Frachthafens und der Stickstoff-Sauerstoff-Station N 2 des AKW Saporischschja.

Bei den Flügen wurden keine Schäden an der kritischen Infrastruktur und keine Störungen in den Systemen des Kernkraftwerks festgestellt.

Wir erklären noch einmal, dass es inakzeptabel ist, sowohl die Anlage selbst als auch ihre Infrastruktur zu beschießen. Dies kann zu bedauerlichen Folgen führen, die den sicheren Betrieb des AKW beeinträchtigen.“

05.04.2024

RIA Novosti, russischer Nachrichtensender, Moskau   

МИД предостерег Украину и Запад от любых попыток нападения на ЗАЭС [Das Außenministerium warnte die Ukraine und den Westen vor allen Versuchen, das Kernkraftwerk anzugreifen], 05.04.2024

https://ria.ru/20240405/zaes-1938078559.html

„Moskau warnt die ukrainischen Behörden und ihre westlichen Förderer vor jeglichen Versuchen, das AKW Saporischschja anzugreifen oder zu destabilisieren, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

Zuvor hatte der Pressedienst des Kraftwerks mitgeteilt, dass die AFU-Kampfdrohnen [der ukrainischen Streitkräfte] das AKW Saporischschja in Bereichen des Frachthafens und der Stickstoff-Sauerstoff-Station angegriffen haben, wobei keine Schäden an der kritischen Infrastruktur und keine Systemstörungen zu verzeichnen waren.“

04.04.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Запорізька АЕС на межі чергового блекауту [Das AKW Saporischschja steht erneut am Rande eines Blackouts], 04.04.2024

https://www.energoatom.com.ua/o-0404241.html

„Heute, am 4. April 2024, um 10:06 Uhr, wurde infolge des russischen Beschusses die externe Freileitung des 330-kV-Kernkraftwerks Saporischschja – Ferosplawna, über die das vorübergehend besetzte AKW Saporischschja zur Deckung des eigenen Bedarfs mit Strom aus dem ukrainischen Stromnetz versorgt wurde, abgeschaltet.

Derzeit ist das größte Kernkraftwerk Europas nur über die 750-kV-Freileitung Dniprovska an das ukrainische Stromnetz angeschlossen, deren Betrieb kürzlich von ukrainischen Energieingenieuren wiederhergestellt wurde.

Damit droht erneut der Beginn einer Notsituation im vorübergehend besetzten ZNPP, denn im Falle einer Unterbrechung dieser – der letzten – Kommunikationsleitung mit dem heimischen Stromnetz steht das Kraftwerk kurz vor einem erneuten Blackout, was einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Bedingungen für den sicheren Betrieb der Anlage darstellt.“

Anmerkung: Die Ukraine behauptet wiederholt, das von Russland in Besitz genommene AKW Saporischschja würde vom russischen Militär selbst beschossen. Damit begründet Kiew die vorübergehende Abschaltung des AKWs vom ukrainischen Stromnetzes. Russische Quellen sehen das anders, vgl.:

04.04.2024

RADIO SPUTNIK, Moskau:     

„Ненавязчиво шантажируют“: чем грозит отключение питающих ЗАЭС линий [„Unauffällig erpresst“: Was droht mit der Unterbrechung der Leitungen, die das Kernkraftwerk speisen?], 04.04.2024

https://radiosputnik.ru/20240404/zaes-1937840484.html

„Der Pressedienst des Kernkraftwerks Saporischschja meldete die Unterbrechung einer der Hochspannungsleitungen. Der Experte Alexej Anpilotow kommentierte die Situation auf Sendung des Radiosenders Sputnik. […]

«Heute um 10:06 Uhr wurde die 330-kV-Hochspannungsleitung Ferroplavna-1 im Kernkraftwerk Saporischschja abgeschaltet. Die Gründe für den Shutdown werden geklärt.» Besagte eine Nachricht, die auf dem Telegram-Kanal von ZNPP veröffentlicht wurde. […]

«Für den Betrieb von Pumpen ist es extrem wichtig, neben der Stromversorgung aus dem Reaktor auch eine externe Stromversorgung zu haben. Dies geschieht entweder durch Dieselgeneratoren – kurzfristig – oder durch eine externe Stromversorgung der Station. Aktuell wird das AKW Saporischschja [ZNPP] ausschließlich mit einer externen Stromversorgung von ukrainischer Seite versorgt. Denn die ukrainischen Streitkräfte feuerten Artilleriesysteme auf alle Zellen der offenen Schaltanlage des AKWs, die das Kraftwerk mit der russischen Seite verband. Das heißt, die ukrainische Seite hat absichtlich nur zwei Hochspannungsleitungen gelassen, die zu ihnen durch den Dnjepr führen. Dabei handelt es sich um die Dnipro-Leitung mit einer Kapazität von 750 Kilovolt und die Ferrosplavnaya-1-Leitung mit einer Kapazität von 330 kV. Und von Zeit zu Zeit erpressen sie uns ‹unauffällig›: Entweder schalten sie sie für Reparaturen aus, oder sie werden grundlos abgeschaltet», fügte Anpilohov hinzu.“

04.04.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 219 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 04.04.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-219-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

„«Wie schon oft während dieses verheerenden Krieges hat Europas größtes Kernkraftwerk eine wichtige Stromquelle verloren, die es zur Kühlung seiner Reaktoren sowie für andere wichtige Funktionen der nuklearen Sicherheit benötigt. Die Entwicklungen von heute Morgen unterstreichen einmal mehr die sehr realen Gefahren, denen diese Großanlage ausgesetzt ist», sagte Generaldirektor Grossi.

Auch vor diesen jüngsten Ereignissen haben die IAEO-Experten in der vergangenen Woche weiterhin täglich Explosionen in verschiedenen Entfernungen vom Ort des Geschehens gehört.

Seit August 2022 gab es im AKW Saporischschja acht Ereignisse mit einem vollständigen Ausfall der externen Stromversorgung, zuletzt im Dezember letzten Jahres. Auch die 330-kV-Leitung wurde Anfang des Jahres für drei Wochen abgeschaltet, die 750-kV-Hauptleitung blieb zu diesem Zeitpunkt jedoch verfügbar.“

22.03.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

ЗАЕС вчергове на межі блекауту [Das AKW Zaporischschja steht erneut am Rande eines Blackouts], 22.03.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1607

„Derzeit ist das größte Kernkraftwerk Europas nur über die 330-kV-Hochspannungsleitung Saporischschja TPP-Ferosplavna an das ukrainische Stromnetz angeschlossen.

Diese Leitung wurde kürzlich von ukrainischen Energiearbeitern repariert, da sie aufgrund von Schäden infolge eines erneuten russischen Beschusses lange Zeit nicht funktionierte.“

22.03.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 217 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 22.03.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-217-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

„Während die 750-kV-Leitung nicht zur Verfügung stand, bezog das ZNPP weiterhin den externen Strom, den es für die Reaktorkühlung und andere wichtige Funktionen benötigte, aus seiner einzigen verbliebenen 330-kV-Notstromleitung, die selbst erst Mitte März nach einem Ausfall von mehr als drei Wochen wiederhergestellt wurde. Alle 20 Notstrom-Dieselaggregate bleiben im Standby-Modus verfügbar, falls es zu einem Totalausfall der Stromversorgung außerhalb des Standorts kommt. Vor dem Krieg hatte Europas größtes Kernkraftwerk (KKW) Zugang zu zehn externen Stromleitungen, vier 750-kV- und sechs 330-kV-Leitungen. […]

«Die Aufmerksamkeit der Welt richtet sich zu Recht auf die anhaltende Gefahr, dass Europas größtes Kernkraftwerk getroffen wird oder seine externe Stromversorgung verliert. Es gibt jedoch noch einige andere schwierige Bereiche, die wir weiterhin genau überwachen müssen, um das Risiko eines nuklearen Unfalls zu vermeiden, einschließlich der Wartung sowie der Personalausstattung und der Verfügbarkeit von Ersatzteilen. Sie alle sind Teil unserer tiefen Besorgnis über die nukleare Sicherheit und den Schutz der Anlage», sagte Generaldirektor Grossi.“

22.03.2024

RADIO SPUTNIK, Moskau:     

На Запорожской АЭС отключилась высоковольтная линия [Im AKW Saporischschja wurde die Hochspannungsleitung abgeschaltet], 22.03.2024

https://radiosputnik.ru/20240322/zaes-1934850333.html

„Die Hochspannungsleitung Dniprovska, die das Kernkraftwerk Saporischschja mit Strom versorgt, wurde am Freitagmorgen abgeschaltet, die Stromversorgung erfolgt über eine Notleitung, teilte die Kraftwerksverwaltung mit. […]

Radio Sputnik berichtet, wie die Vereinten Nationen auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das AKW Saporischschja reagiert haben.“  Vgl.:

22.03.2024

RADIO SPUTNIK, Moskau:     

На Запорожской АЭС отключилась высоковольтная линия [Im AKW Saporischschja wurde die Hochspannungsleitung abgeschaltet], 22.03.2024

https://radiosputnik.ru/20240322/zaes-1934850333.html

„Die Hochspannungsleitung Dniprovska, die das Kernkraftwerk Saporischschja mit Strom versorgt, wurde am Freitagmorgen abgeschaltet, die Stromversorgung erfolgt über eine Notleitung, teilte die Kraftwerksverwaltung mit. […]

Radio Sputnik berichtet, wie die Vereinten Nationen auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das AKW Saporischschja reagiert haben.“  Vgl.:

15.03.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 216 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 15.03.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-216-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

„Darüber hinaus berichten die vor Ort stationierten IAEA-Experten weiterhin über Explosionen und andere Anzeichen militärischer Aktivitäten in der Nähe des ZNPP. Sie hörten in der vergangenen Woche jeden Tag Explosionen aus verschiedenen Entfernungen von der Unglücksstelle, darunter Explosionen in der Nähe am Morgen und Abend des 8. März und erneut am Morgen und spät in der Nacht des folgenden Tages. Am Mittwoch hörte das Team rund 13 Schuss Artilleriefeuer.

«Was einst unvorstellbar schien – militärische Aktivitäten in der Nähe eines Atomkraftwerks – ist zur täglichen Realität geworden. Die Situation verbessert sich nicht, und solange dieser tragische Krieg andauert, bleibt das Werk in Gefahr. Aus diesem Grund rufe ich erneut zu maximaler Zurückhaltung und vollständiger Einhaltung der fünf konkreten Prinzipien auf, die im Mai letzten Jahres vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen festgelegt wurden», sagte Generaldirektor Grossi.“

14.03.2024

RADIO SPUTNIK, Moskau:     

ООН отреагировала на атаку ВСУ на Запорожскую АЭС [Die Vereinten Nationen haben auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das AKW Saporischschja reagiert], 14.03.2024

https://radiosputnik.ru/20240314/zaes-1933051912.html

„Die UNO sei besorgt über die Situation rund um das Kernkraftwerk Saporischschja und rufe dazu auf, seine Sicherheit zu gewährleisten, sagte der offizielle Vertreter des Generalsekretärs der Organisation, Stephane Dujarric, während eines Briefings.

Am Donnerstagmorgen hat der Pressedienst des AKWs Saporischschja berichtet, dass die Streitkräfte der Ukraine die kritische Infrastruktur der Station beschossen haben. Der Sprengsatz sei fünf Meter vom Treibstofflager entfernt abgeworfen worden, sagte Jurij Tschernitschuk, Generaldirektor der Station.“  

Vgl. die Nachricht auf Tegramm: https://t.me/znppofficial/945

14.03.2024

СМОТРИМ, Online-Ausgabe „Smotrim“, V-Kanal „Rossija“, Moskau:     

ВСУ атаковали Запорожскую АЭС, сбросив взрывчатку вблизи топливохранилища [Die ukrainischen Streitkräfte haben das AKW Saporischschja angegriffen und Sprengstoff in der Nähe des Brennstofflagers abgeworfen], 14.03.2024

https://smotrim.ru/article/3849930

„Laut RIA Novosti haben die bewaffneten Einheiten der Ukraine am 14. März das AKW Saporischschja angegriffen. Es wird berichtet, dass ein Sprengsatz fünf Meter vom Treibstoffdepot entfernt abgeworfen wurde. Die Folgen des Angriffs werden untersucht.

Nach vorläufigen Angaben wurden die Ausrüstung und das Personal der Energieanlage nicht beschädigt. Der Direktor der Station sagte, dass die Experten, die sich auf dem Territorium befanden, den Ort des Einschlags aufgezeichnet und die IAEA über den Vorfall informiert hätten.“

13.03.2024

TASS, russische Nachrichtenagentur, Moskau:     

В МИД РФ заявили, что Россия продолжит усиливать защиту ЗАЭС от Киева и западных кураторов [Das russische Außenministerium teilte mit, dass Russland den Schutz des AKWs gegenüber Kiew und westlichen Unterstützern zusätzlich verstärken werde], 13.03.2024

https://tass.ru/politika/20220727

„Das Außenministerium bedankte sich besonders beim Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, der Russland seit März 2022 12 Mal besucht hat, darunter viermal auf Einladung der Russischen Föderation im AKW Saporischschja.

«Russland ergreift alle möglichen Maßnahmen, um die Sicherheit des Schutzes des AKWs zu erhöhen, seine nukleare Sicherheit und Gefahrenabwehr in Übereinstimmung mit der nationalen Gesetzgebung und seinen Verpflichtungen zu stärken, die sich aus den einschlägigen internationalen Rechtsinstrumenten ergeben, denen unser Land beigetreten ist“», hieß es in der Erklärung.

Das Außenministerium der Russischen Föderation betonte, dass alle Resolutionen sowie Erklärungen von Beamten und internationalen Organisationen, «die die ‹Rückkehr› des AKWs an die Ukraine oder die Errichtung einer internationalen Kontrolle über sie fordern, als Versuch [betrachten werden], in die Souveränität und territoriale Integrität Russlands einzugreifen.“

06.03.2024

СМОТРИМ, Online-Ausgabe „Smotrim“, V-Kanal „Rossija“, Moskau:      

Росатом и МАГАТЭ обсудили безопасный запуск Запорожской АЭС [Rosatom und IAEA diskutieren über sicheren Start des AKWs Saporischschja], 06.03.2024

https://smotrim.ru/article/3838495

„Rosatom-Generaldirektor Alexej Lichatschow sagte nach Gesprächen mit dem Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde, Rafael Grossi, dass Rosatom und die IAEO sich in der Frage des zukünftigen sicheren Starts des AKW Saporischschja einig seien. […]

Während der Gespräche besprachen Rosatom und die IAEO-Delegation einen Aktionsplan für die Wiederherstellung des Kernkraftwerks Saporischschja und wie die Sicherheit bei seiner aktiven Nutzung gewährleistet werden kann.“

01.03.2024

Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA)

Update 214 – Erklärung des Generaldirektors der IAEA zur Lage in der Ukraine, 01.03.2024

https://www.iaea.org/newscenter/pressreleases/update-214-iaea-director-general-statement-on-situation-in-ukraine

„«Von insgesamt 10 externen Stromleitungen, die vor dem Konflikt zur Verfügung standen – vier 750-kV- und sechs 330-kV-Leitungen – ist heute nur noch eine in Betrieb. Selbst wenn wieder eine Back-up-Linie zur Verfügung steht, ist das bei weitem nicht ausreichend», sagte Generaldirektor Grossi.

«Europas größtes Kernkraftwerk hat in den letzten 18 Monaten acht Fälle von einem vollständigen Ausfall der Stromversorgung außerhalb des Standorts erlitten, so dass es gezwungen war, auf Notstrom-Dieselgeneratoren angewiesen zu sein. In der Geschichte der Kernenergie ist dies eine beispiellose Situation, die eindeutig nicht nachhaltig ist. Ich bin nach wie vor äußerst besorgt über die nukleare Sicherheit und den Schutz der Anlage», sagte er.“

15.02.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Запорізька АЕС: ситуація стає небезпечнішою [AKW Saporischschja: Die Situation wird gefährlicher], 15.02.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1522

„Vor fast zwei Jahren wurde das Kernkraftwerk Saporischschja von russischen Invasoren erobert und ist immer noch besetzt. In dieser Zeit haben die Russen es vom sichersten Atomkraftwerk Europas zum gefährlichsten der Welt gemacht. […]

Die reale Situation im Kernkraftwerk Saporischschja ist wirklich kritisch. Das Kraftwerk hat acht Stromausfälle überstanden, dort finden zerstörerische Prozesse und Verschlechterungen der Ausrüstung statt, Reparaturen werden nicht durchgeführt, ständige Stromausfälle, eine erhöhte Brandgefahr, akuter Personalmangel und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, systematische Verstöße gegen nukleare und Strahlenschutzauflagen.

Eine weitere Bedrohung für die Nuklear- und Strahlensicherheit ist im AKW Saporischschja entstanden: Die vom Hersteller zugelassene sechsjährige Laufdauer des Kernbrennstoffs, von dem die ersten Chargen 2017 geladen wurden, läuft ab. […]

Auch die Inbetriebnahme des ZNPP ist aufgrund der fehlenden Infrastruktur nicht möglich. Nach der Explosion des Wasserkraftwerks Kachowka gibt es nicht mehr genug Wasser, um die Kraftwerke zu kühlen, Stromleitungen wurden durch Beschuss zerstört und ein Teil der Ausrüstung muss repariert werden.“

15.01.2024

Независимая газета, Nesawissimaja Gaseta, Moskau

Проблемы перехода Запорожской АЭС в ведение Москвы
Версия для печати Обсудить на форуме. Обстрелы, затопление и неродное топливо могут привести к катастрофе в масштабах Европы
[Probleme beim Transfer des AKW Saporischschja in den Zuständigkeitsbereich von Moskau. Beschuss, Überschwemmung und nicht einheimischer Brennstoff können zu einer Katastrophe von europäischem Ausmaß führen], 15.01.2024

https://www.ng.ru/energy/2024-01-15/11_8922_problem.html

„Im Jahr 2023 stand das AKW Saporischschja, das größte in Europa, bereits mehrfach am Rande einer nuklearen Katastrophe, die ganz Europa betreffen könnte. Obwohl sich fünf der sechs WWER-1000-Reaktoren im Kaltmodus befinden, befindet sich einer, der fünfte, im Heißabschaltmodus, um den Eigenbedarf des Kraftwerks zu decken. Er ist vom Stromnetz getrennt.

Nach den Ergebnissen des Referendums im Jahr 2022 wurde die Region Saporischschja zusammen mit dem AKW, das seit Oktober 2022 von der russischen Armee kontrolliert wird, Teil der Russischen Föderation und das Kraftwerk selbst wurde in Rosatom überführt. Die Anlagen des Kraftwerks sind in der FSUE „AKW Saporischschja“ zusammengefasst und befinden sich im Besitz der Russischen Föderation. Der Betreiber ist die Saporischschja AKW Operating Company JSC, die von Rosenergoatom JSC (Teil der Rosatom State Corporation) gegründet wurde.

Seitdem wird die Station regelmäßig von den Streitkräften der Ukraine beschossen, und Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte versuchen, in ihr Territorium einzudringen. Aus der Sicht von Wladimir Kusnezow, Akademiker der Russischen Akademie der Naturwissenschaften und ehemaliger Leiter der Strahlenschutzgruppe des Zentralen Bezirkskrankenhauses des Energieministeriums der Russischen Föderation, wird der Austritt von Radioaktivität im Kernkraftwerk Saporischschja ein Gebiet mit einem Durchmesser von mehr als 1000 km betreffen. Für die nächsten 100 Jahre werden sich diese Gebiete in eine Sperrzone verwandeln.

Nicht weniger katastrophal wäre der mögliche Durchbruch des Staudamms bei Energodar, ein starker Anstieg des Wasserspiegels drohe ernsthafte Probleme für den Betrieb des Kernkraftwerk AKWs Saporischschja, sagte Renat Kartschaa, Berater des Leiters des Konzerns Rosenergoatom.“

SNRIU, Staatliche Atomaufsichtsbehörde der Ukraine [uk. Державна інспекція ядерного регулювання України]:     

Голова Держатомрегулювання в Європейській комісії: Ядерний шантаж рф можна зупинити тільки жорсткими економічними та політичними санкціями [SNRIU-Vorsitzender bei der Europäischen Kommission: Russlands nukleare Erpressung kann nur durch harte wirtschaftliche und politische Sanktionen gestoppt werden], 19.03.2024

https://snriu.gov.ua/news/holova-derzhatomrehuliuvannia-v-ievropeiskii-komisii-iadernyi-shantazh-rf-mozhna-zupynyty-tilky-zhorstkymy-ekonomichnymy-ta-politychnymy-sanktsiiamy

„Im Rahmen der Informationsveranstaltung zum Thema nukleare Sicherheit, die am 18. März 2024 in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission stattfand, informierte Oleh Korikov, Vorsitzender des SNRIU – Leitender Staatsinspektor für Nuklear- und Strahlensicherheit der Ukraine, die europäischen Partner über den aktuellen Stand der nuklearen und strahlentechnischen Sicherheit in der Ukraine. […]

«Der Prozess der Verschlechterung der nuklearen Sicherheit und der Strahlensicherheit im Kernkraftwerk setzt sich während der gesamten Besatzungszeit fort und beschleunigt sich. Trotzdem handeln die russischen Besatzer weiterhin unverantwortlich und unberechenbar und schaden der nuklearen Sicherheit. Ab dem 1. Februar 2024 hat die Besatzungsverwaltung den Zugang zum Industriegelände für ukrainisches lizenziertes Personal verboten – es gibt keine Personen mehr im ZNPP, die über SNRIU-Lizenzen für den Betrieb von Reaktoren verfügen. Daher ist die Situation mit qualifiziertem Betriebs- und Servicepersonal kritisch», sagte Oleg Korikov.“

14.03.2024

SNRIU, Staatliche Atomaufsichtsbehörde der Ukraine [uk. Державна інспекція ядерного регулювання України]:     

Очільники ядерних регуляторів України та США обговорили нагальні питання двосторонньої співпраці [Die Leiter der Atomaufsichtsbehörden der Ukraine und der Vereinigten Staaten besprachen dringende Fragen der bilateralen Zusammenarbeit], 14.03.2024

https://snriu.gov.ua/news/ochilnyky-iadernykh-rehuliatoriv-ukrainy-ta-ssha-obhovoryly-nahalni-pytannia-dvostoronnoi-spivpratsi

Am 13. März 2024 traf sich Oleh Korikov, Vorsitzender des SNRIU – Leitender Staatsinspektor für Nuklear- und Strahlensicherheit der Ukraine, mit Christopher T. Hanson, dem Vorsitzenden der US-amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (US NRC). Die Situation im von Russland besetzten Kernkraftwerk Saporischschja und aktuelle Fragen der bilateralen Zusammenarbeit wurden von den Leitern der Atomaufsichtsbehörden der Ukraine und der Vereinigten Staaten im Rahmen der 36. Jahreskonferenz der US-Atomaufsichtsbehörde in Washington, D.C., USA, besprochen. […]

«Meiner Meinung nach können nur harte Maßnahmen diese Situation ändern. Dem Aggressorstaat müssen alle Rechte und Privilegien in der IAEO entzogen werden, jede Zusammenarbeit mit den Unternehmen der russischen Atomindustrie muss gestoppt werden. Politische und wirtschaftliche Sanktionen sind notwendig», sagte Oleg Korikow.

Während des Treffens präsentierte die ukrainische Seite einen Plan zur Wiederherstellung des Sicherheitsniveaus der Atomanlagen des AKWs Saporischschja nach dessen De-Okkupation.“

17.01.2024

SNRIU, Staatliche Atomaufsichtsbehörde der Ukraine [uk. Державна інспекція ядерного регулювання України]:     

Очільник Держатомрегулювання та Аташе з питань енергетики Департаменту енергетики США в Києві обговорили плани співробітництва на 2024 рік [Der SNRIU-Leiter und der Energieattaché des US-Energieministeriums besprachen in Kiew die Kooperationspläne für 2024], 17.01.2024

https://snriu.gov.ua/news/ochilnyk-derzhatomrehuliuvannia-ta-atashe-departamentu-enerhetyky-ssha-v-kyievi-obhovoryly-plany-spivrobitnytstva-na-2024-rik

„In den Räumlichkeiten der Staatlichen Atomaufsichtsbehörde der Ukraine fand ein Arbeitstreffen zwischen Oleh Korikov, SNRIU Nuclear Regulatory Inspectorate, und Sean Anderson, Energieattaché des US-Energieministeriums in Kiew, statt. Während des Treffens besprachen die Parteien Pläne für die Zusammenarbeit im Jahr 2024.

«Zunächst möchte ich den Vereinigten Staaten, dem State Department of Energy, für ihre Unterstützung bei der Aufrechterhaltung der Stabilität des ukrainischen Energiesektors und insbesondere des SNRIU danken. Wir sind dankbar für die Unterstützung, die wir über verschiedene Kanäle erhalten haben: bilateral, in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Nuclear Regulatory Commission (US NRC), dem US-Energieministerium sowie über den RANET-Mechanismus der IAEO», sagte Oleh Korikov und fügte hinzu, dass die Hilfe der Vereinigten Staaten es ermöglicht habe, die Fähigkeiten der ukrainischen Atomaufsichtsbehörde zu stärken, um das staatliche Regulierungssystem für Nuklear- und Strahlensicherheit in Kriegszeiten zu gewährleisten.“

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Україна розвиває атомну енергетику попри війну [Ukraine entwickelt Atomenergie trotz Krieg], 21.03.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1606

„Trotz des anhaltenden Krieges baut die Ukraine die Kernenergie weiter aus und bereitet sich auf den Bau neuer Kernkraftwerke vor. Energoatom plant, die ersten dieser Blöcke im Rahmen des AP1000-Projekts noch in diesem Jahr zu bauen. Möglich wurde dies durch die kürzlich erfolgte Vertragsunterzeichnung mit dem amerikanischen Unternehmen Westinghouse.

Das akuteste Problem bleibt, dass das größte Atomkraftwerk Europas, das AKW Saporischschja, immer noch unter der Kontrolle der russischen Besatzer steht. Ihr Vorgehen bedroht die Ukraine und die Nachbarländer ständig mit einer nuklearen und radioaktiven Katastrophe. Nach Angaben von Experten, darunter auch internationale, gab es in der Station bereits acht Ausfälle, die Ausrüstung verschlechtert sich, und das Personal arbeitet unter Druck und Angst vor Misshandlungen und Folter.

Energoatom arbeitet zusammen mit internationalen Organisationen weiterhin an der Befreiung des Kernkraftwerks von der Besatzung und der vollständigen Übergabe der Kontrolle über das Kraftwerk an die ukrainische Seite.“

29.02.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Енергоатом досягнув 100% показника ефективності роботи енергоблоків АЕС під час нинішнього опалювального сезону [Energoatom erreicht einen Wirkungsgrad von 100 % der AKW-Kraftwerke während der aktuellen Heizperiode], 29.02.2024 

https://energoatom.com.ua/ua/post/1578

„Zum ersten Mal in der Geschichte der heimischen Kernenergiewirtschaft konnte eine Auslastung von 100 % der installierten Leistung erreicht werden. Die Geräte arbeiten während der gesamten Herbst-Winter-Periode auf höchstem Niveau. Dies wurde dank der technologischen Lösungen und der qualitativ hochwertigen Arbeit des neuen NNEGC-Teams erreicht.“

16.02.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Для підготовки до добудови блоків ХАЕС залучать вдвічі більше фахівців [Um die Fertigstellung der AKW-Blöcke vorzubereiten, werden doppelt so viele Spezialisten beteiligt sein], 16.02.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1524

„Auf dem Gelände des KKW Chmelnizki sind die Sanierungsarbeiten an den Blöcken Nr. 3 und Nr. 4 im Gange. Während eines Arbeitsbesuchs in der Anlage wies der amtierende Vorstandsvorsitzende von Energoatom, Petro Kotin, darauf hin, dass bereits 333 Spezialisten an dem Prozess beteiligt waren und sich diese Zahl im Frühjahr verdoppeln soll. […]

Bereits in den 2030er Jahren wird in der Ukraine ein rasanter Anstieg des Energieverbrauchs prognostiziert, so dass das Unternehmen weiterhin intensiv an der Fertigstellung der Einheiten arbeitet.

Nach den Worten des amtierenden Vorstandsvorsitzenden von Energoatom wird das Kernkraftwerk Chmelnyzkyj das Flaggschiff der ukrainischen Kernenergie sein, und nach der Befreiung des Kernkraftwerks Saporischschja von den Russisten wird unser Land über zwei der leistungsstärksten Kernkraftwerke in Europa verfügen.“

7.02.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

На мільярд кВт-год більше: Енергоатом наростив виробництво електроенергії порівняно з січнем 2023-го [Milliarde kWh mehr: Energoatom steigert Stromproduktion im Vergleich zum Januar 2023], 07.02.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1516

„Nach den Ergebnissen des ersten Monats des Jahres 2024 erzeugten die ukrainischen Kernkraftwerke mehr als 1 Milliarde kWh mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres – 5 Milliarden 882 Millionen 931 Tausend kWh. Kilowattstunde.

Dank einer groß angelegten Reparaturkampagne, die im Sommer und Herbst letzten Jahres durchgeführt wurde, konnte Energoatom alle neun Kraftwerksblöcke in dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet im Winter betreiben.

Die Kernenergie in der Ukraine ist nach wie vor der größte Anteil an der Stromerzeugung.“

15.01.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Добудова та введення в експлуатацію двох енергоблоків компенсують втрачені потужності т.о. ЗАЕС [Fertigstellung und Inbetriebnahme von zwei Kraftwerksblöcken kompensieren die verlorenen Kapazitäten des AKWs Saporischschja (ZNPP)], 15.01.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1461

„Nach der Eroberung des AKWs Saporischschja, des größten in Europa, durch die russischen Besatzer betreibt Energoatom seit September 2022 neun Blöcke in dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet. Gleichzeitig erzeugen die AKWs unter Berücksichtigung der zeitweiligen Besetzung von Territorien, der Einstellung des Betriebs großer Kraftwerke usw. weiterhin mehr als 50 % des gesamten Stroms des Landes.

Für die Umsetzung der Bestimmungen der Energiestrategie der Ukraine für den Zeitraum bis 2050 ist es nach wie vor wichtig, das Volumen der Stromerzeugung durch AKWs aufrechtzuerhalten und die Preise dafür in der Ukraine auf einem akzeptablen Niveau zu halten. Daher müssen die derzeit nicht verfügbaren Kapazitäten des vorübergehend besetzten AKWs Saporischschja ersetzt werden, was durch die Fertigstellung von zwei Kraftwerksblöcken im Kernkraftwerk Chmelnyzkyj erleichtert wird.“

11.01.2024

ENERGOATOM, das staatliche Unternehmen der Ukraine für Nuklearenergie [uk. Державне підприємство «Національна атомна енергогенеруюча компанія „Енергоатом“]:     

Україна першою в Європі будуватиме атомні енергоблоки за американською технологією [Die Ukraine wird die erste in Europa sein, die Atomkraftwerke mit amerikanischer Technologie baut], 11.01.2024

https://energoatom.com.ua/ua/post/1472

„Mit amerikanischen Reaktoren. Welches wird das größte Atomkraftwerk der Ukraine sein?

Es wird mit der amerikanischen AP1000-Technologie gebaut. Nach unserem Plan mit unseren Partnern sollen insgesamt neun solcher Kraftwerke gebaut werden. Die ersten beiden befinden sich im Kernkraftwerk Chmelnyzkyj. […]

Deshalb sind wir Westinghouse sehr dankbar, dass sie der ukrainischen Seite das primäre Recht eingeräumt haben, sie zu kaufen – als ein Land, das als erstes aller europäischen Länder seine Bereitschaft zum Bau von Atomanlagen mit dieser Technologie erklärt hat.“

SNRIU, Staatliche Atomaufsichtsbehörde der Ukraine [uk. Державна інспекція ядерного регулювання України]:     

Інформація про виявлення радіоактивного матеріалу в незаконному обігу [Informationen über den Nachweis radioaktiver Stoffe im illegalen Handel], 07.03.2024

https://snriu.gov.ua/news/informatsiia-pro-vyiavlennia-radioaktyvnoho-materialu-v-nezakonnomu-obihu

„Am 7. Februar 2024 wurden bei der Vorbereitung des Lagerraums für größere Reparaturen, der sich im ersten Stock des sanitären und hygienischen Labors der staatlichen Institution „Kiewer Stadtzentrum für Krankheitskontrolle und -prävention“ des Gesundheitsministeriums der Ukraine, Kiew, St. Estonskaya, 3, befindet, verdächtige Gegenstände mit erhöhter ionisierender Strahlung gefunden (Fotos im Anhang).“

AKW Saporoschschja 25.8.2022 1260 x 630

Quelle: РИА Новости, Россия распространила в СБ ООН свидетельства обстрела ЗАЭС Украиной [RIA Novosti, Russland hat dem UN-Sicherheitsrat Beweise für den Beschuss des AKW Saporischschja durch die Ukraine vorgelegt], 27.8.2022, https://www.facebook.com/rianru/posts/10161018396754271/.