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Kooperationen Betreute Projekte

Auf dieser Seite stellt sich PROF. DR. SABINE RIEDEL zusammen mit Nachwuchswissenschaftlern und anderen Kooperationspartnern vor. Dies sind an erster Stelle Doktoranden der OTTO-VON-GUERICKE-UNIVERSITÄT MAGDEBURG (OVGU), deren Forschungsarbeiten sie als ausserplanmäßige PROFESSORIN FÜR POLITIKWISSENSCHAFT betreut. Diese Projekte sind am an der FAKULTÄT FÜR HUMANWISSENSCHAFTEN (HW) angesiedelt, insbesondere am Institut II für Gesellschaftswissenschaften, das die klassischen Fächer Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft umfasst.

Schon mit der Gründung der Universität Magdeburg wurde im  Jahre 1993 wurde in der heutigen FACHDISZIPLIN  POLITIKWISSENSCHAFT der Studiengang FRIEDENS- UND KONFLIKTFORSCHUNG (FKF) eingerichtet, der Themenbereiche wie Konfliktanalysen, Theorien und Methoden, Kommunikation und Gewalt und Friedens- und Menschenrechtsbildung abdeckt. Eine ebenso lange Tradition hat das Fach EUROPEAN STUDIES, das interdisziplinär angelegt ist und mit der Fakultät für Wirtschaftswissenenschaften und dem Sprachenzentrum der Universität Magdeburg kooperiert. Die Interdisziplinarität und Internationalität der Fakultät für Humanwissenschaft spiegelt sich nicht zuletzt im ZENTRUM FÜR TRANSFORMATIONFORSCHUNG (ZTF) wider, das den Austausch neuer sozialwissenschaftlicher Forschung anregt und fördert. Unter seiner Ägide werden Fachkonferenzen, Postgraduiertenschulungen, Ringvorlesungen durchgeführt sowie Fachbeiträge publiziert.

Logo Sabine Riedel

ist seit 1992 in der wissenschaftlichen Politikberatung tätig, seit 2001 als Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Berlin, dem Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit. Sie unterrichtet seit 1998 an der Fakultät für Humanwissenschaften der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg das Fach Politikwissenschaft in den Schwerpunkten European Studies, Internationale Politik und Friedens- und Konfliktforschung, seit 2012 als außerplanmäßige Professorin.

Ihre akademische Ausbildung erwarb sie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, wo sie nach einem DAAD-Auslandsstudium in Sofia, Bulgarien, den Magisterabschluss in den Fächern Slavistik und Politikwissenschaft erwarb (1985) und anschließend in Slavistik und Islamwissenschaft mit einem Kultur- und sprachhistorischen Thema promovierte (1990). Nach Ablauf ihres Graduiertenstipendiums von der Universität Bonn arbeitete sie als Deutschdozentin für Spätaussiedler (1988-89) und anschließend im Münchner Langenscheidt-Verlag als Redakteurin für slavische Sprachen und Griechisch (1990-91).

Im Jahre 1992 begann ihr akademischer Werdegang als wissenschaftliche Referentin im Südost-Institut München, wo sie bis 2000 in der Abteilung Gegenwartsforschung Analysen über Südosteuropa in der Transformation verfasste. Seit 2001 arbeitet sie mit dem Schwerpunkt »politische Kultur und Sicherheit« in der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Berlin, dem politikberatenden Forschungsinstitut für die deutsche Außenpolitik. Ihr regionaler Schwerpunkt umfasst Europa und die Anrainerstaaten des Mittelmeers. Ihre thematische Ausrichtung fokussiert zum einen auf den europäischen Integrationsprozess der EU, die Politik des Europarats und der OSZE im Bereich Menschenrechte und Konfliktprävention. Zum anderen befasst sie sich mit dem Verhältnis von Religion und Politik, insbesondere mit der Politisierung des Islam in Europa und in den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens (MENA). Neben interreligiösen Dialog-Initiativen der islamischen Welt interessiert sie das Thema Religionsfreiheit zum Schutz des religiösen Pluralismus, insbesondere im Islam selbst.

Parallel zur ihren Forschungsarbeiten unterrichtet sie seit 1997 das Fach Politikwissenschaft, anfangs an der Ludwig-Maximilians-Universität in München, später an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, wo sie sich in 2002 mit einem Forschungsprojekt über die Nations- und Staatsbildungsprozesse Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert habilitierte und Privatdozentin wurde. Wichtige Stationen ihrer akademischen Lehre waren der Lehrstuhl für politische Systeme Osteuropas am Geschwister-Scholl-Institut der Universität München, den sie für zwei Semester vertreten hat (2003 und 2004), sowie der Alfred-Grosser-Gastlehrstuhl des Sciences Po Paris in Nancy (2006). Weitere Erfahrung sammelte sie als Dozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin (2002) und am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin (2007-2012). Im Jahre 2012 wurde sie von der Universität Magdeburg zur außerplanmäßigen Professorin für Politikwissenschaft berufen.

Publikationsliste als (PDF) 

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(0049) 030 88007 212 | kontakt@sabineriedel.de

Dr. Jochen Töpfer M. A.

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Dr. Jochen Töpfer leitet seit 2015 das DFG-geförderte Forschungsprojekt „Ordnungsvorstellungen religiöser Eliten in Südosteuropa“ am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin. Er studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft an den Universitäten Bamberg, Berlin (Freie Universität) und Ljubljana (Diplom-Abschluss in Politikwissenschaft 2006). Danach arbeitete er als Visiting Reseacher in Ljubljana und Skopje, um sich in seiner Dissertation mit politischen Eliten im Prozess des gesellschaftlichen Wandels in Slowenien und Mazedonien auseinanderzusetzen (Promotion 2010). Zudem war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteuropa-Institut und am Center for Area Studies der Freien Universität Berlin sowie Vertreter der Juniorprofessur für Europäische Gesellschaften/Osteuropa am Institut für Soziologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Eliten, gesellschaftlicher Wandel sowie Religion und Gesellschaft – insbesondere in der Region Südosteuropa. In 2016 forscht er als Gastwissenschaftler an der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) Berlin.

KONTAKT: jochen.toepfer@fu-berlin.de
und:
http://www.oei.fu-berlin.de/en/soziologie/team/mitarbeiter_lehrstuhl/toepfer.html

 

Publikationen (Auswahl):

  • Töpfer, Jochen: Jerusalem – Berlin – Sarajevo. Eine religionssoziologische Einordnung Amin Al-Husseinis. Berlin: Freie Universität Berlin 2016 (im Erscheinen).
  • Töpfer, Jochen: Constitutional Politics in Slovenia 1990-2014. Und: Constitutional Politics in Macedonia. In: Fruhstorfer, Anna, Hein, Michael (Eds.): Constitutional Politics in Central and Eastern Europe. From Post-Socialist Transition to the Reform of Political Systems. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2016.
  • Gerlach, Julia/Töpfer, Jochen (Hrsg.): Under Construction – Religion and Politics in Eastern Europe Today. Wiesbaden: Springer VS 2015.
  • Töpfer, Jochen: Politische Eliten in Slowenien und Makedonien. Symbolische oder rationale Politik? Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2012.
Buch Role of Religion

Amer Katbeh M. A. - Doktorand

Amer Katbeh promoviert seit Oktober 2015 in Friedens- und Konfliktforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und wird seit Juli 2016 von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. In seiner Doktorarbeit stehen friedensorientierte Ansätze zur Konflikttransformation in Ägypten und Syrien im Fokus. Hierbei werden als Fallbeispiele kommunale Akteuer herangezogen, insbesondere die Nubier in Ägypten und die Kurden in Syrien. Die vergleichende Länderanalyse soll insbesondere die Rolle der politischen Systeme im Prozess der Konflikttransformation näher beleuchten.

Amer Katbeh studierte Humanwissenschaften und Englische Literatur an der Universität Damaskus, Syrien. Neben und nach dem Bachelorstudium arbeitete er beim Syrischen Roten Halbmond und im Anschluss daran bei der Flüchtlingskommission (UNHCR) der Vereinten Nationen in Damaskus. Anfang 2011 erhielt er ein DAAD-Stipendium für den Masterstudiengang Friedens- und Konfliktforschung an der Otto-von-Guericke-Universität, den er mit einer Masterarbeit über „Das Verhältnis von Staat und Religion in Ägypten – Eine Diskursanalyse über das Staatsmodell des Neuen Ägypten“ abschloss (2013). Während des Studiums arbeitete er als Tutor für das Seminar „Methoden der Friedens- und Konfliktforschung“ mit dem thematischen Schwerpunkt auf der Flüchtlingspolitik und absolvierte ein Praktikum bei der Stiftung für Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin. Nach dem Studienabschluss war er bis Juni 2016 als Sozialarbeiter und Berater für Flüchtlinge in Berlin tätig. 2013 war er Mitbegründer des „Friedenskreis Syrien e.V.“, bei dem er seitdem ehrenamtlich arbeitet. Neben der Konflikttransformation und den politischen Systemen in Ägypten und Syrien gehören auch das Verhältnis von Staat und Religion sowie die Flüchtlingsforschung zu seinen Schwerpunkten.

Publikationen:

  • The Civil State (dawla madanīya) - A New Political Term? Young Initiative on Foreign Affairs and International Relations (IFAIR). 24.02.2014,  zur Publikation >
  • مسودة الدستور الروسية: مرجعياتها النظرية في التعامل مع مسألة الأقليات، مجموعة الجمهورية   (The Russian Draft Constitution for Syria: Its Theoretical Backgrounds in Dealing with Minority Issue, 27.2.2017), Aljumhuriya Group, in Arabic,  zur Publikation >
  •   التمثيل السياسي كأساس لشرعية الفاعل السياسي، مجموعة الجمهورية   (Political Representation as a Basis for Legitimacy of Political Actor, 26.04.2017 ), Aljumhuriya Group, in Arabic,   zur Publikation >

Emma David M. A. - Doktorandin

Emma-Katharina David arbeitet zurzeit an der Konzeptionierung und theoretischen Fundierung ihres Promotionsthemas, über das sie an der Otto-von Guericke Universität forschen möchte. Dabei soll die kulturelle Dimension der europäischen Integration im Mittelpunkt stehen und der Frage nachgegangen werden, wie die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten diesen Politikbereich gestalten und ggf. dazu nutzen, um die EU aus ihrer derzeitigen (Identitäts-)Krise zu führen.

Emma David studierte an der Babes-Bolyai Universität in Cluj-Napoca, Rumänien, im Bachelorstudiengang zunächst Internationale Beziehungen und Europastudien und anschließend für den Masterabschluss Vergleichende politische Europastudien. Dabei konzentrierte sie sich auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Osteuropa und nutzte das Austauschprogramm des DAAD für mehrere Auslandsaufenthalte an der Universität Magdeburg (2011/2012 und 2014/2015). Auf diesem Weg erwarb sie sich mit einer Masterarbeit über den Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) einen Doppelabschluss von der Babes-Bolyai- und der Otto-von-Guericke-Universität. Über die Europathemen hinaus interessiert sich Emma David für Forschungen zur Arbeit internationaler Organisationen sowie für die Diplomatie im 21. Jahrhundert.

Abdulkhamid Abdumalikov M. A. - Doktorand

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Abdulkhamid Abdumalikov ist seit Herbst 2016 Doktorand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg mit einem Forschungsthema zur regionalen Sicherheit in Zentralasien und zur Rolle internationaler Organisationen wie z. B. der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Er möchte deren jüngere Entwicklungsgeschichte als auch deren Institutionenbildung analysieren und prüfen, von welcher Qualität diese neuen regionalen Kooperationen sind.

Abdulkhamid Abdumalikov absolvierte zunächst an der Universität für Weltwirtschaft und Diplomatie in Taschkent, Usbekistan, ein Bachelorstudium (B. A. 2009) in Politikwissenschaft und anschließend ein Masterstudium der internationalen Beziehungen (M. A. 2011). Daraufhin entschied er sich mit Unterstützung eines DAAD-Stipendiums für ein Studium der Friedens- und Konfliktforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, das er mit einer Masterarbeit über die Sicherheitsinteressen und die Bedrohungsvorstellungen Usbekistans abschloss (2016). Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, welche innenpolitischen Konzepte und diplomatischen Instrumente Usbekistan entwickelt hat, um Bedrohungen durch den politischen Islam (Islamismus) und den transnationalen Terrorismus Stand zu halten.

Ahmed Alqassimi M. A. - Doktorand

Ahmed Alqassimi ist seit Sommer 2016 Doktorand an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg im Fach Politikwissenschaft. Sein aktuelles Forschungsinteresse gilt dem Verhältnis von Religion und Politik im Irak, insbesondere während der Herrschaft der Baath-Partei unter Führung Saddam Husseins. Dabei interessiert vor allem die Frage, ob und wodurch in dieser Periode die Voraussetzungen für den heutigen konfessionellen Zerfall der irakischen Gesellschaft geschaffen wurden.

Ahmed Alqassimi studierte an der Universität Bagdad spanische Sprach- und Literaturwissenschaft (B.A. im Jahre 1993) und erwarb sich danach die Qualifikation zur Unterrichtung des Fachs Arabisch an irakischen Schulen. Im Jahre 2000 setzte er an der Universität Augsburg seine philologischen Studien fort, belegte das Fach Politikwissenschaft als Hauptfach und die Fächer Soziologie und Deutsch als Fremdsprache als Nebenfächer. Er schloss sein Studium mit einer Magisterarbeit über die politische Rolle der schiitischen Bewegung im Irak ab (2007). Seitdem arbeitet er in Deutschland als Übersetzer von Zeitungsartikeln und wissenschaftlichen Aufsätzen im Auftrag verschiedener Institute und Medien. Zudem veröffentlichte er zahlreiche Artikel in arabischen Zeitungen und im Internet über Themen der Politik und Gesellschaft. Sein wissenschaftliches Interesse gilt den Menschenrechten, der Zivilgesellschaft, der Umweltpolitik und der Modernisierung der arabischen Welt, insbesondere des Irak.

Benjamin Heidrich M. A. - Doktorand

Benjamin Heidrich ist seit April 2016 Promotionsstudent an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit der diskursiven Konstruktion des zukünftigen Staates im gegenwärtigen Bürgerkriegsland Syrien. Im Mittelpunkt steht dabei die Rolle ethnischer und religiöser Identität in den Nationsideen konkurrierender politischer Schlüsselakteure. Damit einhergehend werden die potenziellen und realen Inklusions- und Exklusionsmechanismen der Nationsideen gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten problematisiert.

Benjamin Heidrich absolvierte von 2008 bis 2016 ein Bachelor- und Masterstudium der Politikwissenschaften und Arabistik an der Universität Leipzig. Derzeit arbeitet er als Direktionsassistent am Leibniz-Zentrum Moderner Orient (ZMO) in Berlin. Sein regionaler Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Nahen Osten und dabei insbesondere auf Syrien und dem Irak. Inhaltlich setzt er sich vorwiegend mit der Bildung kollektiver bzw. nationaler Identität, Staatsvorstellungen und Verräumlichungsprozessen auseinander.

JEAN SÄFKEN M.A. - translator

Foto-Saefken

Qualifikationen: B.A. Hons. Deutsch/Latein (Reading University, UK), Staatsexamen Englisch/Deutsch (Universität Göttingen, Deutschland), M.A. Übersetzungswissenschaften (Portsmouth University, UK);
Langjährige Erfahrung in: Fremdsprachenunterricht (Erwachsenen- und Schulbildung  - Gymnasium); bi-linguale Übersetzungsarbeit;
Service: professionelles Übersetzen und Editieren – bei allgemeinsprachlichen und amtlichen Texten bzw. Dokumenten; zusätzlich in den Fachgebieten der Geisteswissenschaften.

Qualifications: B.A. Hons. German/Latin (Reading University, UK), Staatsexamen (B.A.) English/German (Göttingen University, Germany), M.A. Translation Studies (Portsmouth University, UK);
Long-standing experience in: teaching foreign languages (adult and grammar school education); bi-lingual translation work;
Service: professional translation and editing, - general and official texts or documents, also scientific texts from the specialist areas of the humanities.

KONTAKT:  itl.jsaefken@gmail.com

ITL - Interconnecting Through Languages
German/English – English/German translation service

Beiträge zu verschiedenen Publikationen (Auswahl):

  • Jäger, G.  (ed.) ( 2002) Die Kunst der Abstrakten Fotografie / The Art of Abstract Photography, Stuttgart:  Arnoldscher Verlag
  • Jäger, G. / Krauss, R.H. / Reese, B. (eds.) (2005) Concrete Photography / Konkrete Fotografie, Bielefeld: Kerber Verlag
  • Riedel, S. (2015)  Die kulturelle Zukunft Europas, Wiesbaden: Springer VS
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