Forschungshorizonte Politik & Kultur

 

Seit meinem Studium der Politologie, Slavistik und Islamwissenschaft beschäftige ich mich mit dem Verhältnis zwischen Politik und Kultur in Europa und den Nachbarländern. Daher ist mir bewusst, dass Religionen und Sprachen nicht erst mit Beginn des 21. Jahrhunderts politisch an Bedeutung gewannen. Die gesamte Menschheitsgeschichte hindurch gab es zwischen Politik und Kultur wechselseitige Abhängigkeiten. Neu ist das Ausmaß, mit dem heute politische Interessenskonflikte kulturell begründet oder auf kulturelle Deutungsmuster zurückgeführt werden. Deshalb erscheinen uns die Konflikte häufig als unlösbar.

Die Erfahrung meiner wissenschaftlichen Politikberatung seit 1992 ist eine ganz andere: Politik und Kultur stehen nicht notwendigerweise in einem symbiotischen Abhängigkeitsverhältnis. Wenn wir diese beiden Ebenen unterscheiden und auseinanderhalten, können sie sich ergänzen und Brücken gebaut werden. Während politische Interessen auf unterschiedlichen Weltanschauungen und gesetzlich verankerten Werten basieren, bilden Kulturen offene Systeme, die sich rasch verändern und neuen Gegebenheiten anpassen. Diese Website gibt zahlreiche Beispiele und Anstöße dafür, dass aus dieser Perspektive alle Kulturkonflikte lösbar sind.

Die kulturelle Zukunft Europas.

DEMOKRATIEN IN ZEITEN GLOBALER UMBRÜCHE

 

2015, Springer VS-Verlag, Wiesbaden, 292 Seiten

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Brennpunkt Katalonien

SEPARATISMUS: KATALONIEN IST NUR DER ANFANG ...
STEIGENDES KONFLIKTPOTENTIAL VON UNABHÄNGIGKEITSBEWEGUNGEN IN DER EUROPÄISCHEN UNION

August 2017, Forschungshorizonte Politik & Kultur   online >

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Im Fokus: Islam & Politik

 

PLURALISMUS IM ISLAM – EIN SCHLÜSSEL ZUM FRIEDEN. ERFAHRUNGEN AUS DEM IRAK, SYRIEN, TÜRKEI, ÄGYPTEN UND TUNESIEN IM VERGLEICH

Juli 2017, SWP-Studie, S 14, 36 Seiten    Zur Studie > 

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Brennpunkt Separatismus

 

FÖDERALISMUS STATT SEPARATISMUS.
POLITISCHE INSTRUMENTE ZUR LÖSUNG VON SEZESSIONSKONFLIKTEN IN EUROPA

April 2016, SWP-Studie, S 05, 44 Seiten     Zur Studie >

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Im Fokus: Brexit

 

MAYS VERLUSTE ERZWINGEN WEICHEN BREXIT. SCHOTTLAND, WALES UND NORDIRLAND VERSTÄRKEN IHREN EINFLUSS AUF DIE EUROPAPOLITIK

Juni 2017, SWP-Aktuell,  A 43,  4 Seiten         Zum Aktuell >

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Brennpunkt Separatismus

 

EIN BREXIT OHNE SCHOTTEN UND NORDIREN? GROSSBRITANIEN DROHT DER STAATSZERFALL
– HINTERGRÜNDE UND AUSWEGE

August 2016, SWP-Aktuell, A 54, 8 Seiten   Zum Aktuell >

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Im Fokus: Islam & Politik

 

INTERRELIGIÖSE DIALOG-INITIATVEN. ZUR AUSWÄRTIGEN KULTURPOLITIK ISLAMISCHER STAATEN

2015, in: Doron Kiesel/Ronald Lutz (Hg.), Religion und Politik. Analysen, Kontroversen, Fragen, Frankfurt/M., S. 331-356.

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Im Fokus: Migration

 

FLUCHTURSACHE STAATSZERFALL AM RANDE DER EU. DIE EUROPÄISCHE VERANTWORTUNG

Oktober 2015, SWP-Arbeitspapier, Nr. 2, 44 S. Arbeitspapier>

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Europa Nachbarn

Eurokrise und Brexit-Referendum haben das Vertrauen in die Europäische Integration stark erschüttert. Doch übereilte Reformkonzepte für die EU können vieles verschlimmern, zumal wenn die Bürger nicht daran beteiligt werden. Anstelle zentralistischer Lösungen sollten die Staaten wieder stärker die Verantwortung für das Schicksal Europas an sich ziehen.

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Sprachen Politik

Die Staatenwelt Europas hat unterschiedliche politische Kulturen hervorgebracht. Dieses historische Erbe, zu dem auch die Mehrsprachigkeit gehört, bietet Chancen für kulturelle Innovation und Anpassung. In Krisenzeiten wächst aber die Gefahr, dass durch kulturelle Differenz staatliche Territorien in Frage gestelllt werden, eine bedrohliche Entwicklung.

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Islam Christentum

Die Religionsfreiheit in Europa ist ein demokratisches Grundrecht. Es wird durch Verfassungen und die Konvention des Europarats (EMRK) geschützt. Auch viele Staaten aus der islamischen Welt haben sich als UN-Mitglieder dazu bekannt. Doch fällt es ihnen schwer, den Pluralismus in ihrer eigenen Religion zu akzeptieren. Dies hat Folgen für die religiöse Toleranz unter muslimischen Migranten.

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Frieden Konzepte

Der Zerfall von Staaten ist ein globales Phänomen, das den Weltfrieden bedroht. Viele Europäer haben sich damit arrangiert und es als "kulturelle" Besonderheit verbucht. Doch die Griechenlandkrise zeigt, dass bereits EU-Mitglieder vom Zerfall staatlicher Strukturen bedroht werden. Daher sind Konzepte gefragt, wie die staatliche Souveränität gestärkt oder wiederhergestellt werden kann.

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